News

 

Damit unsere Kunden immer am Laufenden sind.

 

Die Adventszeit. Für den Handel die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Doch für viele Menschen birgt Weihnachten die Gefahr, Schulden zu machen.

Geldprobleme sind allgegenwärtig. Viele Familien müssen auf teure Urlaub und Anschaffungen verzichten, um über die Runden zu kommen. Warum geben dennoch gerade zu Weihnachten viele Menschen mehr Geld aus, als sie zur Verfügung haben?

 

Andrea Bodner,  Leiterin des Kundenservice und Vermögensberaterin bei der Partner Bank sowie Mutter eines Sohnes, sieht dafür mehrere Gründe und weiß Rat, um Konsumkrediten zu entgehen.

 

Beratungsgespräche zeigen, dass der Wunsch, Erwartungen zu erfüllen, anderen Menschen eine Freude zu bereiten und der Wunsch nach gutem Essen eine Rolle spielt. Wir wissen von Freunden und Bekannten, welche Geschenke deren Kinder und Angehörige bekommen und möchten auch dazugehören und unseren Lieben alle Wünsche erfüllen. Teure Spielekonsolen und digitale Geräte sind sehr beliebte Geschenke. Und der Skiurlaub muss auch unbedingt sein.

 

Doch wir sollten uns wieder mehr auf Gemeinsamkeit besinnen, nicht auf Konsumdenken. Und wenn Ausgaben anstehen, dann muss ein sinnvoller Ansparplan überlegt werden. Für die Weihnachtsausgaben gibt es einfache Maßnahmen:

 

1. Ein Budget für die Weihnachtseinkäufe festlegen

Ein fixer Betrag verhindert, dass es nach den Feiertagen zu unliebsamen Überraschungen auf dem Konto kommt. Wichtig dabei ist, wirklich mit diesem Budget auszukommen.

 

2. Sinnvoll Schenken, Spontankäufe vermeiden

Kinder freuen sich über viele Päckchen unter dem Weihnachtsbaum, die sie am Heiligen Abend auspacken können. Ein Hauptgeschenk und kleinere Nebengeschenke (und das kann zum Beispiel auch schön verpackte Schokolade sein) sind sinnvoller, als viele teure Geschenke, die später ja doch wieder ungenutzt im Kinderzimmer verschwinden. Auch wenn Angebote locken, kaufen Sie nur das ein, was Sie sich vorgenommen haben.

 

3. Ratenzahlungen vermeiden

Auch hier ist der Reiz groß, Angebote zu Ratenzahlungen werden immer attraktiver. Die momentanen Ausgaben sind sehr gering, aber es warten Belastungen auf lange Sicht. Lassen Sie auch die Kreditkarte zuhause und zahlen Sie vom fixen Budget in bar.

 

4. Zeit und Abenteuer schenken

Gemeinsam basteln, einen Ausflug machen, ein gemeinsames Erlebnis, bei dem die Familie Zeit miteinander verbringt, ist oft ein schöneres Geschenk, als ein teures Computerspiel.

 

Vorsatz zum Sparen

Wer sich etwas leisten will, muss sparen. Auch in Zeiten der Null-Zins-Landschaft ist Sparen bei den meisten Österreichern noch angesagt. Am sinnvollsten sind gut durchdachte Ansparpläne mit leistbaren monatlichen Beträgen und einer längerfristigen Anlagedauer. Beharrlichkeit im Ansparen kann Renditen jenseits des heutigen Sparbüchls bringen. Wichtig dabei ist, das auf liquide und erstklassige Qualitätswertpapiere gesetzt und auf eine breite Streuung geachtet wird.

Sicher ist: Der Umgang mit Geld, den wir in der Kindheit erfahren, prägt unsere Finanzen im Erwachsenenalter. Unser Schulsystem sieht kein Fach vor, das den Umgang mit Geld lehrt, so müssen Kinder von ihren Eltern lernen. Denn: Schon in der Kindheit wird der Meilenstein für die finanzielle Zukunft gelegt.

Geld ist für Kinder nicht fassbar. Die Erfahrung, woher es kommt und was man dafür bekommt, fehlt. Ab einem Alter von ca. 7 Jahren entwickelt sich allmählich das Verständnis für Geld. Um Kindern einen Weg in eine gute finanzielle Zukunft zu sichern, braucht es einen Plan, eine Vorbereitung.

6 Tipps, wie Kinder den richtigen Umgang mit Geld lernen

1. Kaufprozess sichtbar machen
Dazu gehört, dass Kinder in den Prozess und in Diskussionen eingebunden werden, der zu einem Kauf führt. Denn Kinder denken schnell, dass Geld achtlos ausgegeben wird, weil es sowieso vorhanden ist. Das Kind soll erfahren, dass manche Sachen zu teuer sind und Anschaffungen sorgsam abgewogen werden. Dabei kann auch die Tochter oder der Sohn in Entscheidungen eingebunden werden. Beispielsweise, ob beim nächsten Familienurlaub ein 4-Sterne Hotel oder ein günstigeres Appartement gebucht werden soll.

2. Budgets gemeinsam verwalten
Um Geld erklärbar zu machen, sollen Eltern mit Budgets arbeiten. Ist ein Budget für einen Einkauf festgelegt, sollen Kinder auch bei der Aktion mit dabei sein. Die Dinge, z.B. Lebensmittel, die eingekauft werden, werden dem zuvor bestimmten Budget gegenübergestellt. Wenn dieses aufgebraucht ist, kann man auch nicht mehr einkaufen. Einem Jugendlichen kann man beispielsweise die Aufgabe stellen, mit dem Taschengeld statt nur ein Wochenende eine ganze Woche auszukommen.

3. Unterschied zwischen „wollen“ und „brauchen“ aufzeigen
Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Es ist wichtig, gemeinsam mit dem Kind zu reflektieren, brauchen wir gewisse Dinge wirklich, oder lassen wir uns vom Konsumfieber anstecken. Ein neues Smartphone muss her, weil es alle Klassenkameraden haben. Gut, dann aber bitte nicht mit Mamas oder Papas Geld. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie lange es dauert, das Geld für ein neues Smartphone beiseite zu legen und lassen Sie es mit dem eigenen Taschengeld darauf sparen.

4. Geduld lehren
Zeit ist ein entscheidender Einflussfaktor, wenn es um Geldwachstum geht. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Wünsche, über langfristige Ziele, wie zum Beispiel die Anschaffung eines neuen Fahrrads. Es braucht Disziplin, diese Summe zu sparen. Verwenden Sie auch Grafiken, um dieses Ziel zu visualisieren.

5. Je früher man beginnt, desto eher erreicht man das Ziel
Es ist niemals zu früh, mit dem Sparen zu beginnen. Eine Möglichkeit ist, dem Kind drei durchsichtige Behältnisse zur Verfügung zu stellen. In eines kommt das Geld, über das es frei verfügen kann. In das zweite das Geld für Fixausgaben, z.B. Kosten für´s Smartphone. Das dritte wird zum Ansparen verwendet. So sieht das Kind, wie das Geld „wächst“ und entwickelt ein Bewusstsein für Budgets. Nehmen Sie Ihr Kind auch mit zur Bank und zeigen Sie ihm das Sparguthaben. So lernen Kinder auch, woher das Geld kommt und sind eher davor gefeit, später Schulden anzuhäufen.

6. Mit Erspartem auch Gutes bewirken
Von klein auf zu lernen mit einem Teil des Ersparten auch Gutes bewirken zu können: zum Beispiel einem Nachbarn in Not zu helfen oder Kindern, denen es nicht so gut geht zu helfen, lehrt Kinder von Anfang an auch Verantwortung und Empathie für andere zu haben.

Wer mit Kindern die schönste Zeit des Jahres genießt, kennt die kleinen und größeren Dramen, wenn es um Geld für Souvenirs, Spielzeug und andere schöne Dinge am Urlaubsort geht. Aber gerade ein gemeinsamer Urlaub eignet sich hervorragend für die Finanzerziehung von Kindern, nicht zuletzt um ihnen auch ein Gefühl für den Wert des Geldes in einer oftmals papiergeldlosen Zeit zu geben. Auch kann den Kindern einfach vor Augen geführt werden, dass im Vorfeld gespart wurde, um einen Urlaub leistbar zu machen.

Ein paar einfache Regeln in Sachen Urlaubsbudget sollten im Vorfeld überlegt werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Budget zu planen. Andrea Bodner, Leiterin des Service Center und Vermögensberaterin bei der Partner Bank sowie Mutter eines Sohnes, gibt Tipps für die Planung:

Budget nach Themen
Eine einfache und übersichtliche Möglichkeit ist es, das geplante Urlaubsbudget nach Themen einzuteilen. So wird zum Beispiel ein Gesamtbudget von 2.000,-- Euro in kleinere Positionen für Essen, Eintritte, Ausflüge und Mitbringsel aufgesplittet.

Unterkunft:
Mit größeren Kindern kann man bereits im Vorfeld die Art der Unterkunft besprechen und die Vor- und Nachteile auch aus finanzieller Sicht darstellen. Der Nachwuchs kann dann mitentscheiden. Soll es zum Beispiel ein 3- oder 4-Sterne-Hotel sein oder ein günstigeres Appartement, wo man sich selbst verpflegen kann und dafür mehr Budget für Ausflüge zur Verfügung hat.

Essen:
Hier können auch jüngere Kinder mitentscheiden, ob es jeden Tag ins Restaurant geht oder ob an einem Abend ein Sandwich mal reicht, um etwas Geld einzusparen.

Ausflüge und Eintritte:
Was alles besichtigt werden soll, kann man auch im Vorfeld absprechen. 2-3 fixe Ausflüge können ins Budget aufgenommen werden, sollten sich noch weitere Attraktivitäten ergeben, kommt das Thema „Reserven“ zum Zug.

Reserven für spontane Aktivitäten:
Gut beraten ist man, wenn für unvorhergesehene oder spontane Aktionen, wie zum Beispiel der Besuch eines Wasserparks, eine Schifffahrt oder ein anderer zusätzlicher Ausflug noch ein finanzieller Puffer eingeplant wird. Und vor allem Kindern kann man damit eine große Freude machen.

 

Gerne informieren wir Sie persönlich, telefonisch und online über die Dienstleistungen der Finanzdienstleister und der Partner Bank:

Zentrale:
Partner Bank AG, Goethestraße 1a, 4020 Linz
Tel.: +43.50.69 65-0, Fax: +43.732.66 67 67, E-Mail: info@partnerbank.at
Öffnungszeiten: MO-DO 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr und FR 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Die Partner Bank kooperiert mit selbständigen Finanzdienstleistern. Die Finanzdienstleister sind Berater, die dort sind, wo sie gebraucht werden – beim Kunden und das auch abseits von Geschäftsöffnungszeiten. Durch ihre Eigenständigkeit haben sie die Freiheit ihren Kunden jene Finanzlösungen anzubieten, die sie tatsächlich für die besten am Markt halten – frei von Vorgaben von Produktgebern. So steht dem Kunden ein breites Anlagespektrum zur Auswahl.

Die Partner Bank übernimmt die Haftung für jene mit ihr kooperierenden Finanzdienstleister, die nicht selbst eine Konzession oder Erlaubnis für Bank-und Wertpapiergeschäfte haben und daher selbst haften. Die Haftung ist auf die korrekte Anlageberatung der über die Bank abgewickelten Wertpapierdienstleistungen mit Depotführung bei der Bank, beschränkt. Da die Finanzdienstleister selbständige und von der Bank getrennte Unternehmen sind, nimmt nur die Partner Bank Kundengelder entgegen.