Exchange Traded Funds (ETFs)

 

Da Investmentfonds sich meistens mit einem Referenzindex wie z.B. dem deutschen Aktienindex DAX oder dem amerikanischen Dow Jones Index messen, sind Fonds entstanden, die einfach einen Index abbilden und das Management und die damit verbundenen Gebühren einsparen.

Sie werden in der Regel über Börsen gehandelt und heißen deshalb Exchange Traded Funds (ETFs). Auch davon gibt es bereits tausende und die Transparenz ist ein wichtiges Auswahlkriterium; denn viele Indexfonds halten nicht tatsächlich die entsprechenden Aktien und Anleihen im Portfolio, sondern bilden diese mit SWAPS (sog. Synthetische ETFs) ab.

Sowohl bei aktiv gemanagten Investmentfonds als auch bei den passiven ETFs werden die Anleihen und Aktien zum Generieren von zusätzlichen Erträgen für die Fondsgesellschaft selbst verliehen. Dadurch entsteht mehr Risiko, welches dem Anteilseigner nur teilweise - wenn überhaupt - vergütet wird. Bei voll physisch replizierenden ETFs sind diese Ausleihungen im Internet sogar abruf- und einsehbar.