Aktien

 

Aktien sind Anteile an Unternehmen, die Investoren direkt in ihren Depots als Sondervermögen halten. Durch Dividenden werden Gewinne des Unternehmens anteilig an die Investoren (Aktionäre) ausgeschüttet und bilden einen Zusatzertrag zu Wertsteigerungen des Unternehmens selbst.

In der Bevölkerung des deutschsprachigen Raums werden Aktien nicht als Beteiligung an Unternehmungen wahrgenommen, sondern als kurzfristige Spekulationsinstrumente, die hohe Risiken und Verluste mit sich bringen und daher nur in gebündelter Form (Investmentfonds oder Versicherungen) gehalten werden sollen. Es ist richtig, dass Unternehmenswerte – und damit verbunden Aktien – Schwankungen und möglichen Verlusten unterworfen sind. Diese sind daher auch risikoreicher als Spareinlagen.

Aktieninvestments gehören daher auf eine Reihe von Unternehmen aufgeteilt, da dadurch Risiken reduziert werden. Der direkte Kauf und das direkte Halten von Aktien haben allerdings Vorteile gegenüber gebündelten Produkten wie Investmentfonds oder Zertifikate.

Durch die direkte Eigentümerschaft an Unternehmen ist man nicht zusätzlichen Risiken ausgesetzt. Beispiele dafür sind: intransparente und kurzfristige Spekulationen, Ausleihungen, Termingeschäfte und andere Manöver, die im Rahmen von gebündelten Produkten wie Investmentfonds die Norm geworden sind. Insbesondere bei größeren Vermögen sind daher direkten Investments und dem Halten von Aktien, Anleihen und Gold der Vorzug zu geben.